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Aktuelles

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Erfolgreicher Abschluss

Daniel Morscher kann stolz auf sich sein: er hat mit sehr gutem Ergebnis die Weiterbildung zur Stationsleitung (nach DKG) abgeschlossen. Die Pflegedienstleiterin Christina Schachner beglückwünschte ihn zu seinem Erfolg mit einem Blumenstrauß. Die Teilnehmenden erlangen dort in anderthalb Jahren Kompetenzen in den Bereichen Personalführung, Organisationsentwicklung, Qualitätsmanagement und Recht.

Im kbo-Heckscher-Klinikum haben in der Vergangenheit nur wenige Stationsleitungen eine entsprechende Weiterbildung oder ein Managementstudium. Seit 2023 nehmen jedes Jahr zwei oder drei von ihnen an entsprechenden Kursen teil, perspektivisch werden auch die stellvertretenden Stationsleitungen qualifiziert. Die Weiterbildung beinhaltet 720 Theoriestunden, 80 Stunden Hospitation - mindestens 40 davon extern – eine Hausarbeit, eine Projektarbeit und das Abschlusskolloquium.

„Die Mitarbeitenden im Pflege- und Erziehungsdienst arbeiten überwiegend im Schichtdienst und sind die größte Berufsgruppe – es ist schwer, hier Veränderungen zu initiieren, zu steuern und alle mitzunehmen, es braucht spezifisches Können und Wissen um Instrumente. Mit der Weiterbildung und den Inhalten der kbo-spezifischen Führungskräftemodule sind die PED-Leitungen sehr gut für die Aufgaben qualifiziert, die auf den Einheiten zu bewältigen sind,“ so Lena Heyelmann, die Direktorin für Pflege und Erziehung,

Foto (von links nach rechts): Christina Schacher, Pflegedienstleitung Klinikbereich Nord-Ost, Daniel Morscher, Patrik Elmquist, stellv. Stationsleitung Haar
Copyright: kbo-Heckscher-Klinikum

Kornnatter und Python zu Besuch

Vor kurzem bekamen die Schülerinnen und Schüler der Carl-August-Heckscher-Schule in Haar Besuch von der Reptilienauffangstation München. Sie waren sehr gespannt auf die Tiere und verhielten sich ganz ruhig, als die Mitarbeitenden der Auffangstation mit den Tieren in der Kiste ins Klassenzimmer kamen. Bevor die Kornnatter und die Phyton nacheinander aus der Tasche geholt wurden – sie sind beide nicht giftig! - gab es einige Fragen zu beantworten.
Anschließend durften alle Kinder, die das wollten, die Tiere vorsichtig berühren und auch einen kurzen Moment halten. Dieses besondere Erlebnis begeisterte nicht nur sie, sondern auch die anwesenden Lehrkräfte. Voller Stolz überreichte eine Schülerin ein selbstgemaltes Schlangenbild und die Spenden aus unserem Schülercafé. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch im Herbst.

Text und Fotos: Daniela Karthaus

Großer Andrang am neuen Wolfratshauser Standort

Mitte Februar eröffnete unsere neue Tagesklinik in Wolfratshausen, unsere seit 20 Jahren bestehende und in Wolfratshausen fest etablierte Ambulanz zog mit um in das Gebäude an der Königsdorfer Straße. Nun war es Zeit, sich den zuweisenden Kolleginnen und Kollegen und weiteren Kooperationspartnern zu präsentieren.

Das kbo-Heckscher-Klinikum lud gemeinsam mit der Carl-August-Heckscher-Schule und der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Wolfratshausen zum Zuweiser-Info-Nachmittag – und über hundert Interessierte folgten der Einladung! Sie bekamen bei Vorträgen der örtlichen Leitungen und Führungen durch die Räumlichkeiten einen Überblick über das Angebot beider Kliniken und der Schule und lernten das multiprofessionelle Behandlungs- und Lehrkräfte-Team näher kennen – auch beim anschließenden Essen in den Räumen der Tagesklinik.
Auf gute Zusammenarbeit!

Text und Foto: kbo-Heckscher-Klinikum

Die PAIR‑Deeskalationstrainerinnen und -trainer in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Eine sichere, wertschätzende und ressourcenorientierte Versorgung von Patientinnen und Patienten erfordert vor allem in herausfordernden Situationen Besonnenheit, Klarheit und eine professionelle Haltung. Es ist uns wichtig, die Mitarbeitenden im kbo-Heckscher Klinikum zeitnah nach Tätigkeitsbeginn bestmöglich darauf vorzubereiten. Deshalb gehört die Teilnahme an dem dreitätigen PAIR-Deeskalationskurs im Rahmen der Einarbeitung und die kontinuierliche Vertiefung und Aktualisierung des Wissens im Rahmen von eintägigen Refresher-Kursen alle zwei Jahre zu den Pflichtfortbildungen.

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf praxisnahen Übungen und realitätsorientierter Fallarbeit, aber auch auf dem interprofessionellen Austausch – denn gelingende Deeskalation ist immer eine Teamleistung. Ein professionelles Selbstverständnis basiert auf Respekt, Empathie und einer klaren, wertschätzenden Haltung. Deeskalation heißt auch, Kinder und Jugendliche in ihrer Not wahrzunehmen, ihre individuellen Bedürfnisse zu erkennen und gemeinsam tragfähige Handlungsoptionen zu entwickeln.

Darüber hinaus unterstützt das multiprofessionelle PAIR-Team die Klinikleitung zum Beispiel bei der aktuellen Umsetzung der neuen S2k‑Leitlinie „Prävention, Durchführung und Nachsorge von freiheitsentziehenden Maßnahmen in Kliniken für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie“ oder steht für kollegiale Fallbesprechungen nach kritischen Ereignissen zur Verfügung.

Um die Inhalte der Trainings aktuell zu halten, aber auch kontinuierlich weiterzuentwickeln nehmen die Trainerinnen und Trainer regelmäßig an fachspezifischen Fort- und Weiterbildungen, sowie den PAIR-Netzwerktreffen teil.

Manuel Braunisch

Foto: Beim Training im Februar mit dabei (von links nach rechts): Ulrike Nüsse, Oliver Annibalini, Julia Baumgartner, Manuel Braunisch
Copyright: kbo-Heckscher-Klinikum

Münchner kinder- und jugendpsychiatrische Kolloquien 2026

Die beliebten "Münchner kinder- und jugendpsychiatrischen Kolloquien" werden 2026 online stattfinden (jeweils von 18.30 - 20.00 Uhr).


Das nächste Online-Kolloquium:

12.05. Lebensstil und psychische Gesundheit

Referent:

Prof. Dr. Michael Frey
Professor für Biopsychosoziale Medizin, Leiter des Kompetenzzentrums für Lebensstil-Medizin und Naturheilverfahren (KoKoNat)
THD Technische Hochschule Deggendorf


Anmeldelink folgt!

Terminübersicht 2026 (PDF)

Hinweise zum Webinar (PDF)

Informationen zur Verarbeitung von Daten bei der Nutzung von Zoom (PDF)


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit herzlichen Grüßen

Priv.-Doz. Dr. Katharina Bühren, Ärztliche Direktorin des kbo-Heckscher-Klinikums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Professor Dr. Gerd Schulte-Körne, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München
Sigrid Aberl, Chefärztin Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik, München Klinik Schwabing


Foto: pixabay