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Bunte Drachenskulptur

Kinderstation

Bei manchen kinderpsychiatrischen Störungsbildern reicht ein ambulantes oder tagesklinisches Setting für die Kinder nicht aus.
Dann ist eine stationäre Behandlung auf unserer Kinderstation angezeigt.
 

Team und Behandlungskonzept
Auf dieser offen geführten Station versorgen wir Patientinnen und Patienten zwischen 6 und 13 Jahren. Unser multiprofessionelles Team besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Spezialtherapeutinnen und -therapeuten, Mitarbeitenden des Pflege- und Erziehungsdienstes und des Sozialpädagogischen Fachdienstes. Wir behandeln ressourcenorientiert auf der Grundlage eines multimodalen und integrativen Konzepts. Es umfasst neben der allgemeinen kinderpsychiatrischen Behandlung im heilpädagogisch-milieutherapeutischen Gruppenalltag  auch therapeutische Einzelgespräche sowie regelmäßige Bezugspersonengespräche.

Diagnostik und Therapieangebote
Nach ausführlicher Diagnostik bestimmen wir für die Patientin oder den Patienten die Therapieziele und erstellen einen Behandlungsplan. Er beinhaltet auch Einzel- und Gruppenangebote wie Ergo-, Kunst- und Sporttherapie, Psychomotorik und Sozialkompetenz-Training. Eine gegebenenfalls notwendige medikamentöse Behandlung beraten wir immer ausführlich mit den Sorgeberechtigten.
 

Einbeziehung der Bezugspersonen
Niemand ist alleine krank. Der Kontakt und der Austausch mit ihren Familien und den Bezugspersonen ist für den Behandlungserfolg der Kinder ganz wesentlich. Dies geschieht im Rahmen von Familiengesprächen, Elterngruppen, Besuchskontakten und so genannten „Belastungserprobungen“ im häuslichen Umfeld.


Klinkschule
Während der stationären Behandlung unterrichten Lehrerinnen und Lehrer der klinikinternen staatlichen Carl-August-Heckscher-Schule die Kinder. Wenn sie schulische Probleme haben, werden sie spezifisch gefördert. Auch wenn es darum geht, die schulische Perspektive nach dem stationären Aufenthalt des Kindes zu planen, stehen die Lehrerinnen und Lehrer selbstverständlich zur Verfügung.
 

Wie geht es weiter?
Gegen Ende der stationären Behandlung gilt es, die Rückkehr der Kinder in den Lebensalltag vorzubereiten. Oft macht es Sinn, eine tagesklinische Behandlung zwischenzuschalten, bevor es möglicherweise im ambulanten Setting weitergeht. Wir bieten für den Übergang bei entsprechender Konstellation eine teilstationäre Behandlung auf unserer Station an. Unser Sozialpädagogischer Fachdienst berät die Familien zu zusätzlichen Unterstützungsmöglichkeiten durch die Jugendhilfe und stellt bei Bedarf den Kontakt zu Ämtern und Institutionen her.

 

Anmeldebogen (Interner Link)

Leitung

Eleonore Mayer-Wöhrmann

Dr. med. Eleonore Mayer-Wöhrmann

Fachbereichsleitende Oberärztin (Kinder)

>Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie >Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin >Systemische Therapeutin/Familientherapeutin (DGSF)

 

Dr. Sebastian Schulz

Oberarzt

Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie