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Aktuelles

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Münchner kinder- und jugendpsychiatrische Kolloquien 2026

Die beliebten "Münchner kinder- und jugendpsychiatrischen Kolloquien" werden 2026 online und hybrid (am 23.06.26) stattfinden (jeweils von 18.30 - 20.00 Uhr).

Das nächste Kolloquium findet im Hybrid-Format statt:

23.06. "TikTok ist mein Leben" - Social Media und seine Folgen

Referentin:

Dr. Maya Götz
Leiterin Internationales Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsmedien (IZI)
 

Wir freuen uns, wenn Sie den Votrag von Frau Dr. Götz vor Ort im Hörsaal des kbo-Heckscher-Klinikums (Deisenhofenerstr. 28, München) verfolgen wollen!
Hier melden Sie sich bitte bei: ruth.alexander(at)kbo.de an.

Anmeldung für die Online-Teilnahme 

Terminübersicht 2026 (PDF)

Hinweise zum Webinar (PDF)

Informationen zur Verarbeitung von Daten bei der Nutzung von Zoom (PDF)


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit herzlichen Grüßen

Priv.-Doz. Dr. Katharina Bühren, Ärztliche Direktorin des kbo-Heckscher-Klinikums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Professor Dr. Gerd Schulte-Körne, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München
Sigrid Aberl, Chefärztin Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik, München Klinik Schwabing


Foto: pixabay

Erfolgreicher Career Day

Bereits zum vierten Mal war das kbo-Heckscher-Klinikum heuer mit einem Stand auf dem „Career Day“ der Katholischen Stiftungshochschule München vertreten. Über 90 Aussteller aus den Bereichen Gesundheit und Pflege, Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik hatten die Gelegenheit, mit den Studierenden der Hochschule ins Gespräch zu kommen und über die Berufe in ihren Häusern und Institutionen zu informieren.

Die Praxismesse am Campus München war wieder sehr gut besucht, auch der große kbo-Stand, denn neben der „Heckscher“ waren auch das kbo-Isar-Amper-Klinikum und das kbo-Sozialpsychiatrische Zentrum vertreten. Die beiden Mitarbeiterinnen des sozialpädagogischen Fachdienstes im kbo-Heckscher-Klinikum München Giesing tauschten sich mit den Studierenden aus, die sich für die Arbeit im kinder- und jugendpsychiatrischen Klinikumfeld interessierten.

 

Text und Foto: kbo-Heckscher-Klinikum

Genesungsbegleitung im kbo-Heckscher-Klinikum

Anfang 2025 absolvierte die erste EX-IN-Genesungsbegleiterin Tanja Sabrowsky in München Giesing ihr Pflichtpraktikum. Diese Initiative fand bei allen Beteiligten – den Patientinnen und Patienten eingeschlossen – großen Anklang. So groß, dass kurze Zeit später beschlossen wurde, eine Stelle für eine Genesungsbegleiterin bzw. einen Genesungsbegleiter zu schaffen. Diese konnte besetzt werden, die Kollegin startete kurz danach. Wie schon in vielen Veröffentlichungen beschrieben: es war für die Kollegin und das Team dann doch alles sehr neu, es holperte…

Um dem Team das entsprechende Hintergrundwissen zu vermitteln, Raum für Fragen und zu geben und die notwendige, offene Haltung für die neue Berufsgruppe zu stärken und weitere Schritte zu erfolgreichen Implementierung zu besprechen, führte der kbo-Ex-In Genesungsbegleitungskoordinator und -trainer Raimund Seifüßl einen Workshop durch. Er kam mit der EX-IN-Genesungsbegleiterin Beate Rix. Gemeinsam gestalteten sie ein aufschlussreiches Programm: 

Im Einstiegsvortrag ging es um den recovery-orientierten Ansatz in der psychiatrischen Versorgung, d.h. weg von der Hierachie, hin zu Partnerschaftlichkeit zwischen Behandelnden und Betroffenen. Der Fokus liegt hier auf den Ressourcen und Zielen der Patientinnen und Patienten und nicht nur auf deren Defiziten. Hier können die Genesungsbegleiter sehr gut eingebunden werden, denn sie sind selbst psychiatrie-erfahren und können die Betroffenen auf ihrem Weg unterstützen.

Im Anschluss gaben die Dozenten noch einen Überblick über die Aufgabenbereiche und die Rolle der Genesungsbegleiterinnen und -begleiter. EX-IN steht dabei für „Experienced Involvement“, also die Einbeziehung von Erfahrungswissen von Psychiatrieerfahrenen. Dabei wurde klar: Genesungsbegleitung braucht mehr als nur gute Absicht, sie braucht klare Strukturen – und mehrere, grundlegende Voraussetzungen, wie z.B. die Veränderungsbereitschaft der Leitung und der Mitarbeitenden.

Auch im Vortrag von Lena Heyelmann, Sabrina Kroll und Tanja Sabrowsky beim diesjährigen DGKJP-Kongress Ende April in Würzburg war das das Thema: Sie berichteten in einem sehr gut besuchten Panel über Studien und Veröffentlichungen zu Sinn und Wirksamkeit von Genesungsbegleitenden in der KJP und von den bisherigen Erfahrungen im kbo-Heckscher-Klinikum.

Frau Heyelmann verriet „Es ist heute ein verschwindend kleiner Kreis von Kinder- und Jugendpsychiatrien in Deutschland, in denen das multiprofessionelle Team um die Peer-Perspektive erweitert wurde. Aufgrund der zahlreichen begeisterten Rückfragen zum Vortrag wage ich die These, dass die Zahl der Genesungsbegleitenden bald steigen wird.“

Ruth Alexander

Foto: kbo-Heckscher-Klinikum

150 Euro für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der Carl-August-Heckscher-Schule in Haar seit Februar mit viel Engagement Pflanzen großgezogen. Neben klassischen Sorten wie Tomaten und Gurken wurden auch zahlreiche weitere Pflanzen kultiviert, darunter Auberginen, Zucchini, Paprika, Erbsen sowie verschiedene Kohlsorten und Kräuter wie Koriander, Dill und Petersilie. Die Kinder wählten die Erde aus, befüllten Töpfe, säten die Samen aus und übernahmen Verantwortung für Pflege und Wachstum. Dazu gehörten das regelmäßige Gießen, das Pikieren (Vereinzeln der Pflanzen) sowie das Umtopfen. So konnten sie die Entwicklung „ihrer“ Pflanzen über mehrere Wochen hinweg aktiv begleiten.

Der anschließende Pflanzenverkauf wurde sehr gut angenommen. Insgesamt haben wir die stolze Summe von 150 Euro eingenommen. Mit diesem Erlös werden unter anderem Besuche bei der Reptilienauffangstation München, auf einem Bauernhof sowie tiergestützte Angebote, z.B. mit Lamas, mitfinanziert. Alle Kinder beteiligten sich und trugen so zum Gelingen des Projekts bei. Es war ein voller Erfolg und bot zahlreiche Lerngelegenheiten. Die Kinder können mit Recht stolz auf ihre Leistungen sein. Das Projekt verbindet praktisches Arbeiten mit nachhaltigem Lernen und stärkt Verantwortungsbewusstsein, Teamarbeit und Selbstwirksamkeit – eine echte Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Kurz danach gestalteten die Schüler im Kreativunterricht schnucklige Insektenhotels aus alten Dosen. Sie befüllten sie mit Naturmaterialen und hingen sie an den blühenden Apfelbaum im Garten. Ein schöner Hingucker im Schulgarten und ein kleiner Beitrag zur Artenvielfalt!


Das Haarer Team der Carl-August-Heckscher-Schule, Foto: Daniela Karthaus

Süßer Gruß zum Tag der Pflege(nden)

Sichtlich gut kamen die mit Süßigkeiten gefüllten Weckgläser zum diesjährigen Internationalen Tag der Pflege(nden) am 12. Mai...

…im kbo-Heckscher-Klinikum an. Lena Heyelmann, die Direktorin des Pflege- und Erziehungsdienstes, und die Pflegedienstleitungen der vier Klinikbereiche schauten bei ihren diensthabenden Kolleginnen und Kollegen vorbei, um „Danke“ zu sagen. Mit im Gepäck: große Weckgläser mit allerlei süßem Inhalt.

Ein Glas voller Energie als Aufmerksamkeit anlässlich des Tages, symbolisch stehend für die Vielfalt, die alle Mitarbeitenden verbindet und als kleiner Dank für all das, was jede und jeder Einzelne einbringt.
 

Fotos: Freudige Gesichter beim Empfang der Süßigkeiten auf den Stationen in München Giesing, München Großhadern und in Haar, Copyright: kbo-Heckscher-Klinikum