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Jugendlicher mit Schatten im Gesicht

Sucht

Sucht-Ambulanz und Station 6

Unser ambulantes und stationäres Behandlungsangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die in problematischem Ausmaß Alkohol und Drogen konsumieren und an Jugendliche, die sich übermäßig mit sozialen Medien oder Computerspielen beschäftigen. Kinder und Jugendliche mit Suchtproblemen sind in ihrer Entwicklung häufig stark gefährdet und brauchen spezifische Hilfen.

In unserer Sucht-Ambulanz klären wir die Suchtbelastung ab und untersuchen, ob begleitende psychische Störungen wie z. B. Depressionen, ADHS, Angststörungen, oder Psychosen vorliegen. Bei den substanzbezogenen Störungen sind nach wie vor Alkohol und Cannabis die am häufigsten von Jugendlichen konsumierten Substanzen. Wir sehen aber auch zunehmend den schädlichen Konsum von synthetischen Drogen („neue psychoaktive Substanzen“- NPS). Neben der ausführlichen Diagnostik und Einzelgesprächen bieten wir den Jugendlichen die Teilnahme an einer suchtspezifischen Gruppe an, in der die Suchtproblematik bearbeitet und die Motivation hin zu einer Veränderung gefördert wird.

Sollte eine ambulante Behandlung nicht ausreichen, können wir die Behandlung auf unserer Station für Kinder und Jugendliche mit Suchtproblemen einleiten. Die Station 6 im kbo-Heckscher-Klinikum München bietet eine qualifizierte Entzugsbehandlung von stoffgebunden Süchten sowie von Mediensucht. Im Regelfall erfolgt die stationäre Aufnahme geplant, nach einem Vorgespräch. Auch eine akute Krise von suchtmittelbelasteten Kindern und Jugendlichen z.B. wegen akuter Suizidalität oder fremdgefährdendem Verhalten kann über unsere Notfallambulanz zu einer Aufnahme führen.

Wir versuchen, die Entstehung der Sucht mit dem einzelnen Patienten nachzuvollziehen und unterstützen ihn in Einzelgesprächen und Gruppentherapien darin, Motivation für eine nachhaltige Veränderung zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Jugendlichen und seiner Familie wollen wir eine tragfähige Perspektive nach der Klinik erarbeiten mit dem Ziel für unsere Patienten, wieder einen Weg in einen geregelten Alltag zu finden und Schul- oder Berufsausbildung fortzusetzen. Wir vermitteln in wohnortnahe Unterstützungen der Jugend- und Suchthilfe, wenn erforderlich aber auch in Rehabilitationsmaßnahmen bei Patienten mit komplexen Störungsbildern oder hoher Rückfallgefährdung. Die Station 6 ist eine geschützte Station, auf der auch Kinder und Jugendliche mit anderen Störungsbildern notfallmäßig aufgenommen und behandelt werden. Aufgenommen werden Kinder- und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die im Bezirk Oberbayern leben.

Die enge Zusammenarbeit mit Eltern, anderen wichtigen Bezugspersonen und beteiligten Institutionen ist uns ein besonderes Anliegen.


Download

Suchtambulanz (PDF)

Station 6 - Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Suchtproblemen (PDF)

 

Foto: Orna Wachman, pixabay

Leitung

Dr. Adelina Mannhart

Dr. med. Adelina Mannhart

Stellvertretende Ärztliche Direktorin Leitende Oberärztin

>Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie >Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

 

Dr. Vera Sander

Dr. med. Vera Sander

Oberärztin (Akut und Sucht)

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie

 

Dr. Katharina Bühren

PD Dr. Katharina Bühren

Oberärztin (Akut und Sucht)

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie

 

Dr. Almut von Foerster

Dr. med. Almut von Foerster

Oberärztin (Akut und Sucht)

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

 

Dr. Esther Ventrella

Dr. med. Esther Ventrella

Oberärztin (Akut und Sucht)

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie

 

Dr. med. Sandra Schmalhofer

Oberärztin (Akut und Sucht)

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie

 

Dr. med. Verena Riedner

Funktionsoberärztin (Akut und Sucht)

Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie